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Da ich Ewigkeiten gebraucht habe um mich für eine Videobearbeitungssoftware zu entscheiden, schildere ich hier mal in loser Reihenfolge meine Erfahrungen:

Zunächst stand überhaupt die Entscheidung für ein Programm an, wobei von vornherein klar war, dass es durchaus nicht kostenlos sein musste.Ein für mich wichtiges Kriterium war jedoch die unkomplizierte Einbindung von vielen Fotos, möglichst in irgendeiner Art animiert. Die allein zu diesem Zweck existierenden zahlreichen Lösungen hatten hinsichtlich der Videobearbeitungsfunktionen (sofern überhaupt vorhanden) immer einige defizite, von daher sollte es dann doch ein klassisches Videoschnittprogramm sein.

Nachdem ich schon früher Erfahrungen mit Premiere und Premiere Elements gemacht hatte, schaute ich mir die Testversion von Premiere Elements an (Premiere selbst war aufgrund des Preises und dem angestrebten Verwendungszweck keine Option für mich). Insgesamt sagte mir das Handling und gerade auch die Einbindung von Fotos überhaupt nicht zu, also ging die Suche weiter. Nach einigen Tests mit verschiedenen Magix Produkten und dem Lesen zahlreicher Reviews, schien mir die Stabilität (bzw. Instabilität) doch ein zu wichtiger Faktor zu sein, außerdem sprach mich die Produktpolitik mit zahllosen schwer zu vergleichenden und ähnlich klingenden Produkten nicht an.

Ein zunächst ebenfalls interessant scheinendes Produkt gab es bei Aquasoft, aber leider war hier die wohl künstlich geschaffene Einschränkung, die Tonspur nicht ändern zu können (z. B. Ein- und Ausblenden vom Ton wenn auf einer anderen Spur ein Kommentar gesprochen wird etc.) das KO-Kriterium (das alternativ zu erwerbende Aquasoft Stages ohne diese Einschränkung war dann wiederum über dem Budget).

Nach weiterer Recherche stieß ich dann letztendlich auf den Cyberlink Powerdirector der in der Testversion einen guten Eindruck auf mich machte. Gerade für Fotos gibt es diverse Templates, die eine schnelle Animation verschiedener Zahlen von Fotos ohne großen Aufwand erlaubt, außerdem vernünftige Bearbeitungsfunktionen für Audio, viele Titelanimationen, Übergangseffekte und Filmeffekte. Außerdem stürzte die Software bisher noch nie ab und hatte auch keine Hänger, zusätzlich gab es an den passenden Stellen auch Shortcuts um den Workflow zu beschleunigen.

Nun stellte sich noch die Frage nach dem Preis, für die “Ultra”-Version (die kleinste, für mich aber nach Vergleich der Features ausreichend) gab es mit (angeblich) sattem Weihnachtsrabatt für knapp 60 Euro. Nach dem Wechsel auf das Britische Pfund als Währung waren es dann umgerechnet nur noch 52 Euro – also nicht vergessen, ggf. den Vorteil des starken Euro so mitzunehmen 🙂

Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit der Software gibt es dann in nachfolgenden Beiträgen.

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